Seit Juli 2021 werden unsere Kühe mit einem Melkroboter gemolken

Schon mehrere Jahre spielten wir immer mal wieder mit Gedanken, unseren 25 Jahre alten Melkstand, durch einen Melkroboter zu ersetzen. Im Herbst 2020 fassten wir dann den Entschluss, dass wir 2021 ein so genanntes „Automatisiertes Melksystem“ kurz AMS einbauen werden. Daraufhin besichtigten wird mehrere landwirtschaftliche Betriebe und schauten uns verschiedene Modelle an. Neben dem Melkroboter, war für uns auch immer schön zu sehen, dass unser 20 Jahre alter Stall immer noch sehr gut ist und sich hinsichtlich Tierkomfort (Platz, Luft, Licht, Strohliegeboxen, Bewegungsweide etc.) nicht verstecken muss.

Sicherlich hört sich „Melkroboter“ nicht so romantisch an und der Einzelne denkt, dass der Bezug zu den Tieren dadurch verloren geht, was aber nicht stimmt. Die Faktoren wie Abnahme von körperlicher Arbeit, flexibler zu werden bei den Stallarbeiten in Arbeitsspitzen, Erfassung von einer Vielzahl an Daten täglich von jeder Kuh, um z.B. frühere Rückschlüsse auf eventuelle Erkrankungen schließen zu können, waren uns wichtig.

Neben diesen Vorteilen hat uns aber immer ein Gedanke fasziniert, dass jede Kuh ohne Stress rund um die Uhr ihren eigenen Biorhythmus leben kann und zum Melken, Fressen und Liegen gehen kann wann immer sie möchte.
Nach guter Planung und kurzen, aber intensiven Umbauarbeiten, war es am 22. Juli so weit. Morgens 6.30 Uhr wurde noch im alten Melkstand gemolken und anschließend an gleicher Stelle der Melkroboter eingebaut. Es war ein extrem turbulenter Tag aber um 16.30 Uhr konnte die erste Kuh, unsere Mina, mit dem Roboter gemolken werden. Es dauerte eine Weile bis sich Mensch und Tier an die neue Situation gewöhnt hatten, aber inzwischen sind alle unsere Vorstellungen erfüllt worden und alle sind zufrieden.

Herzliche Grüße

Ihre Familie Schmid

 

http://ec.europa.eu/agriculture/rural-development-2014-2020/index_de.htm

 

Jetzt Neu: Albgemacht-Naturjoghurt im neuen 500g Becher

Die Albgemacht-Produktfamilie bekommt Zuwachs!
Seit Ende Juli 20 stellen wir von der Hofmolkerei Schmid den cremig gerührten Albgemacht-Naturjoghurt her. Durch die lange Reifezeit entwickelt die sorgfältig ausgewählte Joghurtkultur ihr volles Aroma und eine milde Säure. Überzeugen auch Sie sich von der frische und dem leichten Geschmack des reinen Naturproduktes.

Die Rohmilch für den Naturjoghurt kommt von uns und ist natürlich Albgemacht-Zertifiziert. Das heißt z.B. die Herkunft der Futtermittel, das Tierwohl und die verpflichtenden Artenvielfalt-Maßnahmen sind durch Kriterien geregelt, welche jährlich extern überprüft werden.

Der Naturjoghurt leistet folgenden Beitrag zur Artenvielfalt auf unseren eigenen Flächen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb:
Wir extensivieren mindestens 15 %, entspricht knapp 7 ha ( 9 Fußballfelder) ,  Grünland zu „artenreichem Grünland“. Extensivieren heißt: weniger Düngung der Wiesen und eine zweischürige Mahd, wobei der erste Schnitt spät im Jahr erfolgt, um Wildblumen die Möglichkeit zu geben, vollständig blühen zu können

Neu Verpackung
Schon länger beschäftigen wir uns mit dem Thema Verpackung bei unseren Joghurts. Das ist eine sehr komplexe Angelegenheit, da Joghurt ein sehr sensibles und anspruchsvolles Produkt ist. Oberstes Kredo ist für uns immer, unser Produkt muss sicher verpackt sein, mit unseren Möglichkeiten abfüllbar sein und die Verpackung muss funktionell für den Kunden sein. Durch die verschiedenen Anforderungen gibt es keine 1A Lösung für eine Verpackung und man muss immer gewisse Kompromisse eingehen, sowieso als Mini-Molkerei.
Daher ist unser Bestreben für die Zukunft, das wir wo es immer geht unsere Prozesse und auch die Verpackung so ökologisch wie möglich gestalten.
Die Albgemacht-Naturjoghurt Verpackung: Hier setzen wir einen Becher ein, welcher einen Kartonmantel hat mit Kunststoff-Innenbecher. Des Weiteren verzichten wir hier auf den Stülpdeckel. Somit können wir über 50 % Kunststoff einsparen als bei unseren herkömmlichen 500g Bechern. Der Kartonmantel ist FSC-Zertifiziert und kommt daher von Verantwortungsvollen Quellen. Nach dem Verzehr müssen die Materialien getrennt entsorgt werden: Kartonmantel in Papiermüll und Becher + Aludecke getrennt voneinander in die Gelbe-Tonne.
Tipp: Wer einen Stülpdeckel benötigt, kann Mehrwegstülpdeckel kaufen oder ein Wachstuch auf den Joghurtbecher legen.

Viele Grüße
Familie Schmid

Neuer Film über uns und Albgemacht

Die REWE hat einen Film über Albgemacht gedreht. Anhand unserer Hofmolkerei soll unsere Gemeinschaftsmarke "ALBGEMACHT - Produkte aus dem Biosphärengebiet Schwäbische Alb" vorgestellt werden.

  Viel Spaß beim schauen.

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